Pressemitteilung 20/2013 vom 21. August 2013

Hochfranken braucht den gesetzlichen Mindestlohn!

Die Zahlen sind prägnant. Etwa 23.000 Menschen verdienen in Hochfranken weniger als 8,50 Euro in der Stunde und würden finanziell von der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns profitieren. Ermittelt wurden die Kennziffern vom renommierten Pestel-Institut mit Sitz in Hannover. Auftraggeber der Studie mit dem Titel „Regionale Mindestlohnwirkung“ sind die Gewerkschaften ver.di (Vereinte Dienstleistungs-gewerkschaft) und NGG (Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten).
 
Während für die Stadt Hof eine Zahl von 4.885 Betroffenen ermittelt wurde, arbeiten im Landkreis Hof 10.350 und im Landkreis Wunsiedel 7.906 Menschen zu Stundenlöhnen unter 8,50 Euro. Unterschieden wird dabei zwischen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten mit weniger als 6,50 Euro Netto (Stadt Hof: 2.476, Landkreis Hof: 5.814, Landkreis Wunsiedel 4.350) und Minijobverhältnissen mit weniger als 8,50 Euro Netto (Stadt Hof: 2.409, Landkreis Hof: 4.536, Landkreis Wunsiedel: 3.556).
 
Für die Hofer Bundestagsabgeordnete Petra Ernstberger (SPD) bieten die Zahlen Anlass genug, die Forderung ihrer Partei nach Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns zu untermauern: „Die Studie zeigt, dass Hochfranken den gesetzlichen Mindestlohn braucht! Würden die 23.000 von Niedriglöhnen Betroffenen mindestens 8,50 Euro pro Stunde verdienen, könnte eine zusätzliche regionale Kaufkraft von 58 Millionen Euro im Jahr entstehen. Die Einzelnen hätten im Durchschnitt jährlich knapp 2.500 Euro mehr im Geldbeutel. Nicht nur die Beschäftigten würden profitieren, sondern die gesamte Region!“

 

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